Freitag, 19. Februar 2010

Le Cirque

Heute waren wir (Lily, Simon, der Postdoc aus Berlin mit dem ich immer Squash spiele und ein Freund von Simon der bei uns wohnt bis er eine Wohnung in New York hat; Michi hat sich im MoMA verlaufen) im "Le Cirque", einem edlen Restaurant am unteren Ende der Upper East Side (einem Reichenviertel von Manhattan). Ich bin mit meinem Fahrrad durch den Central Park zum Bloomingdale's Gebäude gejettet, in dessen Erdgeschoß sich das Restaurant befindet. Es macht echt Spaß mit dem Fahrrad durch die Häuserschluchten von Manhattan zu düsen, vorbei an den ganzen Taxis die an den roten Ampeln stehen!
Leider habe ich vorm Eingang festgestellt, dass ich meinen Schlüsselbund nicht dabeihatte (damit ich ihn nicht verliere). An diesem befindet sich auch mein Fahrradschlüssel. Glücklicherweise war auf der anderen Straßenseite, hinter der kaputten Stretchlimousine, ein Parkhaus, in dem ich mein Fahrrad für läppische 7$ abgeben konnte (ich hätte es bis zu 24 Stunden dalassen können).
Wir konnten uns das Essen dort natürlich nur leisten weil im "Le Cirque" noch Restaurant-Week ist, d.h. man bekommt ein 3 Gänge Menü für 35$ + Steuer & Trinkgeld = 44$. Ich habe mich heute entschieden für:

Salad of Sunchokes and Grapefruit - sunchokes four way with hazelnut yoghurt
Braised Venison and Vanison-Pistacchio Sausage - parsnip purée and brussel sprouts
Milk Chocolate Milles Feuilles - salted caramel ice cream

Wie man auf den Bildern schon sieht waren die Portionen gigantisch (Charakteristikum eines französisches Restaurants? Zum Glück hatte ich heute in der Kaffeepause an der Uni schon haufenweise Kekse gefuttert). Ich weiß nicht woran es lag, aber ich fand' das Essen nicht sooo toll. Die Vorspeise war ziemlich lecker und ungewöhnlich, aber die anderen zwei Gänge fand ich eher fad und nicht außergewöhnlich. Aufgrund meines äußerst eingeschränkten Wortschatzes bezüglich Restaurantkritik kann ich das nicht genauer begründen, aber hier seht ihr mich wie ich kritisch in die Kamera gucke. Damals im Morimoto hats mir definitiv besser geschmeckt.

Was Simon mag: Die Kruste von crème brûlée mit der Spitze des Kaffeelöffels knacken
und die Nachspeise stilvoll aufessen
Abschlussbild

"Interessante" Anekdote zum Schluss: Damals im Studentenwohnheim wurde mir zufällig ein Mitbewohner zugeteilt (Flo). Dieser Mitbewohner war 8 Jahre in derselben Klasse wie der Typ ganz rechts auf dem Bild (der Kumpel von Simon). Die Welt ist klein!

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