im Hudson River liegt.
Dieses "Intrepid Sea-Air-Space" Museum haben wir (Lily, Simon, Michi & ich) heute besucht. Natürlich ist genau diese Woche Kids week.
Den Eintritt (20$) durfte ich mir als Columbia Student sparen.

Bevor wir das Schiff betreten haben, haben wir die zwei anderen Attraktionen des Museums angeschaut: Zunächst ist da mal eine echte Concorde von British Airways.
Die Concorde ist ein ziemlich schnelles Flugzeug, das früher von Europa nach Amerika geflogen ist (London-New York in ein wenig mehr als 3 Stunden).
Da wo man durch die Kabine gehen kann sind die Sitze natürlich verglast (damit sich niemand hinsetzt) und der Besucher wird mit Informationen gefüttert:
Viel interessanter als den Flugpreis finde ich die Inflation! Über 280% in 30 Jahren, ist das denn normal?Interessantes Detail:
In dieser Concorde gibt es einen Feuerlöscher (also ich meine damit natürlich: Wieso braucht man in einem Museumsflugzeug das nur rumsteht einen Feuerlöscher?).Die andere nicht-Flugzeugträger-Attraktion ist das U-Boot USS Growler (laut meinem Wörterbuch heisst growler entweder Brummbär oder Eisberg).
Schon beim Aufgang zum Boot haben fotografierende Touristen den Menschenfluss blockiert.
Die USS Growler war nicht sehr lange in Betrieb, was laut der Frau am Eingang zwei Gründe hatte:- Kurz nachdem die USS Growler fertiggestellt wurde hat man angefangen Atom-U-Boote zu bauen, die viel effizienter als Dieseluboote sind. Die USS Growler fährt mit Diesel, dem "Holz des Atomzeitalters".
- Kurz nachdem die USS Growler fertiggestellt wurde hat man rausgefunden wie man Raketen von Unterwasser aus abschießen kann. Die USS Growler musste über 10 Minuten auftauchen bis ihre Superraketen losfliegen konnten. (Das ist ein Nachteil weil U-Boote unter Wasser sicherer sind als auf dem Wasser schwimmend)






Ich persönlich fand dieses U-Boot ein wenig eng und ungemütlich, leben wollen würde ich dort nicht (die haben da ja nichtmal ihre eigenen Zimmer!). Aber so zum einmal 5 Minuten Durchlaufen ist es ganz interessant.Nach diesen Nebenattraktionen gings auf den Flugzeugträger. Die USS Intrepid war im zweiten Weltkrieg (wo sie von japanischen Kamikazefliegern getroffen wurde!) und im Vietnamkrieg und hat zwischendurch ein paar Astronautenkapseln im Meer aufgelesen. Das Schiff ist sowohl im Film "I Am Legend" (den ich nicht gesehen habe) als auch im Film "National Treasure" (den ich auch nicht gesehen habe) vorgekommen.
Auf dem Flugdeck sind haufenweise Flugzeuge ausgestellt die mich an meine Kindheit erinnerten (weil man sich als kleiner Junge für Kampfflugzeuge interessiert):
Lockheed A-12 Blackbird

Beim Schild
stellte ich mir folgende Frage, die sicher jedem anderen auch sofort gekommen ist: Im ersten Satz steht "[...] flying over Mach 3 [...]". Mach 3 ist in Einheiten die normale Menschen verstehen ca. 3675 km/h (bei google "mach 3 in km/h" eingeben). Nur drei Zeilen weiter steht "It's top speed recorded was 2269 mph [...]". 2269 Meilen pro Stunde sind, wie direkt dahinter in Klammern steht, ca. 3651 km/h. Ein kurzer Blick auf Wikipedia hat mich aber gerade dazu bewegt, dieses scheinbare Paradoxon nicht weiter nachzuverfolgen.F14 "Tomcat"
Blick vom Flugdeck aufs "Festland" (= Insel Manhattan). Im Hintergrund sieht man das Empire State Building

Italienisches Flugzeug. Sieht ganz hübsch aus ist aber im Vergleich zu den anderen wohl ziemlicher Schrott.

Schön durchgefroren gings ein paar Etagen tiefer zum Hangardeck:
Zettel den amerikanische Piloten im 2. Weltkrieg bei sich hatten
Nachforschungen (= Fragen eines japanischen Doktoranden) haben ergeben, dass auch bei der japanischen Übersetzung steht, dass der Pilot Feind der Japaner ist. Das halte ich für taktisch eher unklug.
Nachforschungen (= Fragen eines japanischen Doktoranden) haben ergeben, dass auch bei der japanischen Übersetzung steht, dass der Pilot Feind der Japaner ist. Das halte ich für taktisch eher unklug.No Photography Schild vor der "Snoopy als Fliegerass im ersten Weltkrieg" Comicausstellung (mich sprechen die Peanuts Comics nicht an)
Nachdem Simon sich hat briefen lassen
sind wir eine Helikoptermission geflogen.
Wie man an seinem Gesichtsausdruck sieht scheint Simon den Ernst der Lage nicht zu erfassen! Nach getaner Arbeit habe ich mich in meinem Feldbett ausgeruht und versucht die jüngsten Erlebnisse zu verarbeiten.
In der Kinderecke (die in keinem Militärmuseum fehlen sollte!) gab es ein paar tolle Spiele:
Da wir mittlerweile fast 4 Stunden im Museum waren und die dichtmachen wollten (5 Uhr) sind wir, vorbei an der Schiffsmensa

(da wurden Erinnerungen an die LMU Mensa wach) nach draußen. Natürlich nicht ohne durch einen Souvenirshop gescheucht zu werden, bei dem es Intrepid-
und Armyzeug
gab. Dort wurden auch Schilder im Stile des zweiten Weltkriegs verkauft:













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