- Nordengland in der 80ern: Eine Minenarbeiterfamilie mit Vater (verwitwert) und zwei Söhnen. Der jüngere Sohn (Billy) scheint ganz normal aufzuwachsen.
- Der Junge entdeckt die Liebe zum Tanzen und wird von einer Tanzlehrerin gefördert. Vater und Bruder, echte Männer, sind natürlich dagegen als sie es rausfinden.
- Dem Vater wird klar, dass er seinen Sohn bei dessen Zielen unterstützen könnte anstatt sie schlechtzureden und zu unterdrücken.
- Billy besucht eine Tanzakademie. Sein Vater unterstützt ihn.
Am Anfang hat mich das Musical nicht wirklich mitgerissen, obwohl die Musik von Elton John ist waren keine so schönen Melodien dabei (das hier war meiner Meinung nach das beste Stück in der ersten Hälfte). Die zweite Hälfte hat mir dann ziemlich gut gefallen, es gab Stepptanz und die Story hat mich immer mehr mitgerissen. Die Lieder fand' ich auch besser, obwohl sie so ziemlich die gleichen waren (also vom Stil her). Ich glaube in der zweiten Hälfte ist einfach der Funke übergesprungen. Am Ende habe ich mich für den kleinen Billy, der mich ein bisschen an den jungen Michael Jackson erinnert hat (er war afroamerikanisch, hier in New York sagt man dazu schwarz), gefreut. (Michael Jacksons Vater hat ihn aber "mehr" unterstützt, soweit ich mich erinnere)
Leider habe ich von den Texten nicht so viel verstanden, weil die mit ihrem nordenglischen Akzent gebrabbelt haben..war aber nicht so schlimm, die Story war mir eh schon bekannt.
Gegen Phantom der Oper oder West Side Story stinkt Billy Elliot ab, aber ich bereue nicht das Musical besucht zu haben. Schräg gegenüber vom Billy-Elliot-Theater ist übrigens eine New Yorker Filiale von Scientology.
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