Cirque du Soleil zeigt eine moderne Form von Zirkus. Er verzichtet auf klassische Zirkuselemente wie Tiernummern und Sägemehl und bietet stattdessen eine Mischung aus Artistik, Theaterkunst und Livemusik.Schon zu Beginn diesen Jahres hat man auf Taxis und Bussen Werbung für den Zirkus gesehen, und auch im Columbia-Eventkalender gab es Karten dafür. Die Vorgeschichte meines persönlichen Cirque du Soleil Besuchs heute ist:
- Am 20.01.2010 habe ich über die Uni Karten für den "Cirque du Soleil - Banana shpeel" gekauft. Für die Show am 04. März. Kosten: 48,75$.
- Am 17.02.2010 habe ich eine E-Mail bekommen, dass die Show wegen technischer Schwierigkeiten auf nach den 14. März verschoben wurde und wir bescheid bekommen, wenn neue Termine für den Columbia-Ticketservice stehen.
- Am 12.03.2010 habe ich eine E-Mail bekommen, dass die Eröffnung auf nach den 29. April verschoben wurde und es Gerüchte gibt, dass sie noch weiter nach hinten verschoben wird. Wir bekommen deshalb eine Rückerstattung unserer Karten.
- Am 27.04.2010, also gestern, habe ich eine E-Mail bekommen, dass es über die Uni Freikarten für den "Cirque du Soleil" gibt. Für heute. Simon und ich haben uns natürlich sofort ein Paar geholt.

Die Show hat eine Rahmenhandlung: Der Zirkusleiter ist ein ernster Mann. Und auf Paris darf man ihn auch nicht ansprechen. Überhaupt geht es im Zirkus organisationsmäßig drunter und drüber.Zwischen den verschiedenen (ziemlich guten) Akrobatiknummern wurde die Entwicklung des Leiters und das Chaos im Zirkus thematisiert. Er ist streng, wird dann nett und am Ende erzählt er sogar, warum er Paris nicht mag (wer hätts gedacht: wegen einer Frau)! Ich fand' diese Handlung überflüssig und ziemlich platt, die meisten Comedyeinlagen waren meiner Meinung nach nicht wirklich lustig.
Die Artisten zwischendrin hatten es aber drauf:
- Gleich am Anfang kam eine Frau auf der Bühne, die auf dem Rücken liegend mit Händen und Beinen vier runde Stoffdinger (so kleine Teppiche) rotieren hat lassen. Also sie lag da auf dem Rücken und hatte auf den Fussspitzen und an den Händen jeweils die Mittelpunkte von vier Stoffteppichen, die sie rotieren hat lassen, sodass diese wie vier aufgeklappte Regenschirme zu sehen waren. Die Stoffteppiche hat sie dann zwischen Händen und Beinen hin und hergeworfen und am Ende hat sie sogar einen Kopfstand gemacht, während sie mit Händen und Beinen die kleinen Teppiche rotieren hat lassen.
- Auch ziemlich gut war dieser Kerl mit den Hüten (Foto von Plakat draußen).
Der konnte ziemlich gut mit Hüten umgehen. Z.B. hat er einen Hut aus der Hüfte so hochgeworfen, dass er ihn auf der Hutkante auf seinem Kopf auffangen und balancieren konnte. Oder 5 Hüte jongliert, wobei einer immer auf seinem Kopf war (also er hat bei jedem Wurf den Hut auf seinem Kopf ausgetauscht)
Am Ende sollten wir einen Feedbackbogen ausfüllen.
Ich habe geschrieben, dass ich die Comedyeinlagen nicht so toll, die Artisten aber sehr gut fand. Da es nur drei richtig beeindruckende Darbietungen gab (die dritte war dieser Mann an der Stange
) habe ich geschrieben, dass ich nicht weiss, ob ich die Vorstellung für 45$ meinen Freunden empfehlen würde und war ein bisschen froh, dass der Zirkus damals abgesagt wurde.Mein Fahrrad funktioniert jetzt übrigens wieder super
und auf dem Heimweg habe ich einen silber bemalten Hydranten gesehen.
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