Montag, 15. März 2010
Haruko hat das Bad saubergemacht (ich hab sie nicht gefragt!)
und Cupcakes mitgebracht.


Mittwoch, 17. März 2010
An meinem freien Tag habe ich mit Haruko eine Fahrradtour gemacht. Haruko hat mein Fahrrad bekommen und ich habe das von Simon genommen. Er weiß nichts davon, also pssst!
Als erstes sind wir nach Harlem
geradelt um Eintrittskarten für den Amateurabend im Apollo am selben Abend zu kaufen. Dann gings bei strahlend blauen Himmel durch den Central Park
zum Times Square. Am Broadway vor dem Times Square ist übrigens ein Fahrradweg!!
Nachdem wir uns am Times Square für die Mary-Poppins-Nachmittagsvorstellung Karten gekauft hatten sind wir, durch die Häuserschluchten Manhattans
und vorbei an sich aufstauenden Autos,
zurück zum Central Park, um die St. Patrick's Day Parade an der 5th Avenue zu bestaunen. Was es da gab?Im Gleichschitt marschierende uniformierte Männer
Im Gleichschritt marschierende uniformierte Jugendliche
Die Gewehre waren aus Plastik und hatten keine Löcher da wo Kugel rauskommen würden. Wer hätte gedacht dass bei einer Parade in Amerika keine echten Waffen zur Schau getragen werden?
Musizierende Pfadfinder
Kleine Kinder die mit Zuschauern im Vorbeilaufen einschlagen. Ich wollte auch mit einem einschlagen und habe nicht gesehen, dass noch ein zweiter Pfadfinder direkt dahinter war und habe dann direkt vor dessen Hand meine Hand weggezogen. Da habe ich mich ein wenig schlecht gefühlt und gleich noch mit 5 Kindern eingeschlagen
Polizisten die Fotos von Zuschauern machen
Eine grüne Linie auf der Straße (wie irisch)
Iren mit Dudelsäcken
Irgendwelche Leute.
Der Kerl mit dem Anzug rechts war übrigens diesmal die Person in meiner Nähe (wie der eine Typ bei der Thanksgiving Parade) die die Parade äußerst enthuastisch angefeuert hat

Im Gleichschritt marschierende uniformierte Jugendliche

Die Gewehre waren aus Plastik und hatten keine Löcher da wo Kugel rauskommen würden. Wer hätte gedacht dass bei einer Parade in Amerika keine echten Waffen zur Schau getragen werden?

Musizierende Pfadfinder

Kleine Kinder die mit Zuschauern im Vorbeilaufen einschlagen. Ich wollte auch mit einem einschlagen und habe nicht gesehen, dass noch ein zweiter Pfadfinder direkt dahinter war und habe dann direkt vor dessen Hand meine Hand weggezogen. Da habe ich mich ein wenig schlecht gefühlt und gleich noch mit 5 Kindern eingeschlagen

Polizisten die Fotos von Zuschauern machen

Eine grüne Linie auf der Straße (wie irisch)

Iren mit Dudelsäcken

Irgendwelche Leute.
Der Kerl mit dem Anzug rechts war übrigens diesmal die Person in meiner Nähe (wie der eine Typ bei der Thanksgiving Parade) die die Parade äußerst enthuastisch angefeuert hatDiese Parade war irgendwie nicht so spektakulär. Da unser Musical bald losgehen sollte sind wir, durch den Central Park,
zurück zum Times Square, auf dem wir unsere Fährrader abgestellt haben.
Am Times Square war einiges los:(Der nackte Cowboy ist ein Kerl der dafür bekannt ist am Times Square in Unterwäsche Gitarre zu spielen und zu singen. Gegen Geld lässt er sich mit Leuten fotografieren. Er ist angeblich Millionär!)
Ich habe mir noch schnell ein St. Patrick's Day T-Shirt gekauft (5$)
und dann gings auch schon ins Musical. 
Handlung: Drecksblagen werden von Mary Poppins, dem Superkindermädchen, gebändigt. Vater, der olle Bänker, wird nebenbei belehrt, dass es mehr im Leben gibt als Arbeit und Geld (z.B. Familie, Physik (<- ok das kam im Musical nicht so raus)). Fazit: Die haben sich beim Bühnenbild richtig Mühe gegeben: Das Haus der Familie, deren Kindermädchen Mary Poppins wird, war wie ein riesiges Puppenhaus gemacht und bei Bedarf wurde das Erdgeschoß nach hinten weggefahren und das Dachgeschoß dann langsam von oben runtergefahren. Es war alles mit sehr viel Liebe gemacht und war ziemlich kurzweilig, ein Kerl ist an der Bühnenwand hochgelaufen, dann an der Decke auf die andere Seite der Bühne und dann dort an der Wand wieder runter! Natürlich mit Stahlseilen, aber es hat total cool ausgesehen. Die Musik selbst war auch gut, man kennt vielleicht Supercalifragilisticexpialidocious (ich glaube im Musical ging es bei der Szene darum, mit bestimmten Buchstaben, die sich wiederholen dürfen, ein möglichst langes Wort zu machen. Ich hätte Supercalifragilisticexpiralidocious gemacht, das ist einen Buchstaben länger!) oder den Zuckerlöffel.
Nach dem Musical haben wir am Times Square einen merkwürdigen Kerl der mit einem Kreuz posiert hat gesehen.


Als ich ihn fotografiert habe hat er mich hergewunken! Bildbeweis:
Ich habe ihn gefragt was er will und er hat mich gefragt ob das Kreuz an seiner Mütze vorne ist, weil er die gerade neu aufgesetzt hat. Ich habe bejaht und mich wieder entfernt. Was für ein Erlebnis!
Während ein Haufen betrunkener, grün gekleideter Leute an uns vorbeigelaufen sind haben wir auf Katha & Zimmi gewartet, die bis Freitag bei uns nächtigen und denen wir den Wohnungsschlüssel gegeben haben.Dann gings an der East Side Richtung Nordon.
Eigentlich wollten wir mit der Gondel
nach Roosevelt Island, einer Insel zwischen Manhattan & Queens, fahren. Leider haben die die Gondelstation am 01.03. wegen Wartungsarbeiten für 6 Monate geschlossen. Mit dem Fahrrad gings dann weiter nach Nordon (Blick nach Süden, das ist die Queensboro Bridge),
wo wir bei Manna's (dort haben Simon und ich in den ersten beiden Wochen öfter gegessen, als wir da um die Ecke gewohnt haben) lecker zu Abend gegessen haben.
Dann gings auch schon, mit Katha & Zimmi, ins Apollo.

Dort war Amateurabend. Das funktioniert so:
- Jemand kommt auf die Bühne und macht sein Ding
- Findens die Leute gut wird geklatscht und gejubelt
- Findens die Leute schlecht wird gebuht. Buhen genug Leute, wird der Auftritt abgebrochen und die Person von der Bühne entfernt.
- Am Ende wird - aus den Leuten die ihren Auftritt bis zum Ende durchziehen durften - per Applaus ein Sieger bestimmt der Geld gewinnt (und bei einem "die Gewinner des Monats" Amateurabend gegen andere Gewinner antreten darf).


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