Dienstag, 25. August 2009

Surfin' USA

Was macht man an einem heissen Sommermontag in New York? Man fährt für 2,25$ mit der U-Bahn an den Rockaway Beach,
[BILD FEHLT]guckt sich den Strand an
und leiht sich ein Surfbrett.
Surfzeit: 2 Stunden.
Größter Erfolg: 2-3 Sekunden auf dem Surfbrett stehen (während der Fahrt natürlich).
Was ich gelernt habe: Wenn man surfen geht, reicht eine Tasse Müsli nicht als Frühstück aus.

Da draußen am Rockaway Beach ist es ein bisschen so, wie man sich eine amerikanische Kleinstadt vorstellt: kleine Häuser,
viele Geländewagen
und natürlich haufenweise amerikanische Flaggen.
Wir haben sogar eine "We support our troops" Fahne gesehen!

Auf der Rückfahrt haben wir erfahren, dass um 21:00 Downtown (Highline Ballroom, 16th & 9th) ein Konzert ist, in das Columbia-Studenten umsonst reinkommen. Wir hatten keine Zeit mehr heimzufahren, sind also schnell in ein Restaurant dort in der Gegend zum Abendessen gegangen,
haben uns auf deren Klo schnell umgezogen (wir sind in unseren langen Badehosen in die Stadt zurückgefahren gefahren) und waren dann beim Klavierkonzert
immer noch extrem underdressed (und wahrscheinlich die einzigen Gäste mit Sand im Haar).
Das Konzert war echt cool: Der Pianist (Christopher O'Riley) hat Radiohead und Elliot Smith Stücke für das Klavier umgeschrieben. Leider kannten wir die meisten Stücke nicht, aber gut angehört haben sie sich trotzdem. Neben Radiohead und Elliot Smith hatte er auch ein paar Stücke von anderen Bands wie z.B. Nirvana im Programm.
Der Laden selbst war wohl gehobene Klasse, an den Tischen gab es einen Mindestverzehr von 10$/Person&Set und das Trinkgeld (15%) stand, um Missverständnissen vorzubeugen, gleich mit auf der Rechnung. Wir haben uns zu 4. eine Flasche Merlot (Kostenpunkt natürlich 40$) gegönnt
und sind danach mit zwei Kommilitonen in eine kleine Bar in irgendeinem Keller gegangen, die im 20er Jahre Stil aufgemacht war.

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